Herbstdienstversammlung des Bezirksfeuerwehrverbandes Mittelfranken
Deren Leiter, Oberbranddirektor Volker Skrok, ließ es sich nicht nehmen, im Jubiläumsjahr „150 Jahre Berufsfeuerwehr Nürnberg“ diese Veranstaltung auszurichten.
In seinem Grußwort hieß Oberbürgermeister Marcus König die Gäste aus Mittelfranken herzlich willkommen. Er hob die Bedeutung des Feuerwehrwesens in Bayern hervor und machte deutlich, dass die Feuerwehren, ihr Wirken und Denken, existenzieller Bestandteil der demokratischen Gesellschaft sind. Ehrenamtliches Engagement, Solidarität und Zusammenhalt seien unverzichtbar in einer funktionierenden Demokratie.
Leitender Regierungsdirektor Michael Münchow als Vertreter der Regierung von Mittelfranken dankte für die Einladung. Er sprach die großen Herausforderungen an, die in der letzten Zeit die Feuerwehren und Hilfsorganisatoren forderten und auch in Zukunft fordern werden. Man hätte aktuell den Eindruck, wenn ein Paket abgearbeitet wurde, kämen zwei neue auf den Tisch. Die veränderten Rahmenbedingungen der politischen Situation bringen schon in Vergessenheit geratene Themen wieder zum Vorschein und sind für alle Beteiligten eine schwierige Aufgabe.
Oberbranddirektor Volker Skrok begrüße die Gäste in Nürnberg und berichtete kurz von den bisherigen Jubiläumsfeierlichkeiten. Insgesamt konnte man die Aufgaben der Feuerwehren bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen sehr gut präsentieren und für den ehrenamtlichen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr als auch für den Beruf „Feuerwehrmann/-frau“ werben. Diese Humanpower brauche man für die Lösung künftiger Aufgaben dringend. Man müsse aber noch enger zusammenrücken und kooperieren und dürfe nicht nur in Landkreis- und Stadtgrenzen denken.
Horst Settler, Adrian Summ und Matthias Kehrer informierten über aktuelle Dinge der Regierung:
- Gründung eines Landesamtes für Bevölkerungsschutz
- Geplante Änderungen der Hilfsfristen
- Änderungen bei der Feuerbeschau
- Auslieferung der CBRN –Erkunder
Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, Johann Eitzenberger, begrüßte die Franken herzlich. Er berichtete von den aktuellen Aktionen des LFV:
- #team112
- #freundschaft
- #Feuerwehrfamilie
Der LFV vertritt die Interessen von 330.000 Aktiven, 55.000 Jugendlichen und 30.000 Kindern. Im Bericht für 2024 ist ein weiterer Anstieg der Einsatzzahlen um nahezu 20% zu verzeichnen. Neu im LFV ist der Fachbereich 15 Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte mit Martin Neubauer als Fachbereichsleiter.